R'n'B
Wen nervt es nicht? Der durchschnittliche Deutsche verbringt mehr oder weniger Zeit im Auto. Da bleibt es nicht aus, daß man viel Radio hört, muss man täglich mit Nadelöhren wie der Nordbrücke in Bonn kämpfen.
Stau nervt schon übel, aber noch übler kommt es, wenn man zunehmend von 1live und Co mit dieser billig produzierten R'n'B Kacke vollgehauen wird.
Ich kanns echt nicht mehr hören.
Es gibt zwei Schienen: die männliche und die weibliche.
Der maskuline Part ist nach einem recht einfachen Schema aufgebaut. Zuerst wird bei billigen Beats aufgezählt, wer alles dabei ist. Z.B. Chris Brown, ein bekannter Schläger, dann ein Typ - Pitbull will er heissen- der im Normalfall längst abgeschoben wäre und dann im Song mehrfach fordert, man solle ihn mit einer "Kodak" fotografieren, weil er sein Leben von "negativ" zu "positiv" geändert habe und man solle das halt festhalten. Vorstrafen bis nach Mettmann gehören dazu.
Ist man mit der Aufzählung Nummer 1 fertig, geht es an die wirklich wichtigen Sachgen. Es wird erzählt, was man denn so mittlerweile alles besitzt.
Große Häuser, den Cadillac Escalade mit Spinnerns und natürlich alles mit Flachbildfernsehn.
Das animiert das Präkariat das H4 in 0.0% Finanzierungen zu drücken. Ist diese nervende Phase durch, geht es in den "Club", der eigentlich der Sinn des Songs ist.
Was ist ein "Club"? In Bonn definiert sich das so: Ist man im "Club" - also irgendeinem Kellerloch das mit R'n'B zugedröhnt wird, überteuerten Eintritt, man ständig der Gefahr ausgesetzt ist, von den Mitgliedern des örtlichen Fitness 24 Studios verprügelt zu werden, dann wird es lustig.
Eigentlich darf man nur auf den Boden gucken. Guckt man geradeaus, wo es wieder zum Ausgang geht, guckt man unwillkürlich eine der Türken- oder Marrokschicksen an, Ohrringe so gross, daß ich meine Radleroberschenkel locker durchstrecken könnte.
Guckt man angewiedert weg, fängt der Blick direkt einen in der Ecke stehenden Nordafrikaner, der nur drauf gewartet hat. "Was guckst du, respektierst du mich nicht........."-sprich es wird der Konflikt gesucht. Raus hier, will man nicht verprügelt werden.
Aber nach dem Ausflug zurück zum R'n'B. Nach der Phase wer dabei ist und toll ist, wird jetzt das Verhalten im Club besungen.
Die und die Chica wird klar gemacht und man ist immer noch der größte.
Der feminie Part appeliert noch schlimmer an Grundbedürfnisse. Da haben die Produzenten grosses geleistet. Hut ab. Einfacher kann man kein Geld verdienen, wenn man ein Tonstudio besitzt.
Beyonce trällert in gewohnter Manier einen Song runter, untermalt von einem Keyboard Orchester. Dazu springt sie zuerst in Strapsen rum, damit auch der letzte Nerd was davon hat und sich einen runterholen kann. Die letzte Quest bei WoW ist gemacht, der letzte Geocache ist gehoben.
Dann gehts weiter für die Frauen. Der Refrain wird am Anfang 3 mal wiederholt, damit es auch der letzte Depp rafft. Der Sinn erschliest sich allerdings nicht. Die zurecht gepitchte Stimme stimmt drauf ab. Was sagt es? Traumhochzeit. Mal wieder nach dem Motto: viel hilft viel. Dicke Karren, dicke Klunker, wir protzen. Neureichtum auf dem Höhepunkt.
Da freut man sich, wenn ehrlicher Trash wie Lady Gaggas Autoscooter Mucke läuft. Das ist billig, will es aber auch sein und wenn gar nix mehr hilft, kramt man aus der Mittelkonsole des TSi ein abgefucktes Country Album raus.
Stau nervt schon übel, aber noch übler kommt es, wenn man zunehmend von 1live und Co mit dieser billig produzierten R'n'B Kacke vollgehauen wird.
Ich kanns echt nicht mehr hören.
Es gibt zwei Schienen: die männliche und die weibliche.
Der maskuline Part ist nach einem recht einfachen Schema aufgebaut. Zuerst wird bei billigen Beats aufgezählt, wer alles dabei ist. Z.B. Chris Brown, ein bekannter Schläger, dann ein Typ - Pitbull will er heissen- der im Normalfall längst abgeschoben wäre und dann im Song mehrfach fordert, man solle ihn mit einer "Kodak" fotografieren, weil er sein Leben von "negativ" zu "positiv" geändert habe und man solle das halt festhalten. Vorstrafen bis nach Mettmann gehören dazu.
Ist man mit der Aufzählung Nummer 1 fertig, geht es an die wirklich wichtigen Sachgen. Es wird erzählt, was man denn so mittlerweile alles besitzt.
Große Häuser, den Cadillac Escalade mit Spinnerns und natürlich alles mit Flachbildfernsehn.
Das animiert das Präkariat das H4 in 0.0% Finanzierungen zu drücken. Ist diese nervende Phase durch, geht es in den "Club", der eigentlich der Sinn des Songs ist.
Was ist ein "Club"? In Bonn definiert sich das so: Ist man im "Club" - also irgendeinem Kellerloch das mit R'n'B zugedröhnt wird, überteuerten Eintritt, man ständig der Gefahr ausgesetzt ist, von den Mitgliedern des örtlichen Fitness 24 Studios verprügelt zu werden, dann wird es lustig.
Eigentlich darf man nur auf den Boden gucken. Guckt man geradeaus, wo es wieder zum Ausgang geht, guckt man unwillkürlich eine der Türken- oder Marrokschicksen an, Ohrringe so gross, daß ich meine Radleroberschenkel locker durchstrecken könnte.
Guckt man angewiedert weg, fängt der Blick direkt einen in der Ecke stehenden Nordafrikaner, der nur drauf gewartet hat. "Was guckst du, respektierst du mich nicht........."-sprich es wird der Konflikt gesucht. Raus hier, will man nicht verprügelt werden.
Aber nach dem Ausflug zurück zum R'n'B. Nach der Phase wer dabei ist und toll ist, wird jetzt das Verhalten im Club besungen.
Die und die Chica wird klar gemacht und man ist immer noch der größte.
Der feminie Part appeliert noch schlimmer an Grundbedürfnisse. Da haben die Produzenten grosses geleistet. Hut ab. Einfacher kann man kein Geld verdienen, wenn man ein Tonstudio besitzt.
Beyonce trällert in gewohnter Manier einen Song runter, untermalt von einem Keyboard Orchester. Dazu springt sie zuerst in Strapsen rum, damit auch der letzte Nerd was davon hat und sich einen runterholen kann. Die letzte Quest bei WoW ist gemacht, der letzte Geocache ist gehoben.
Dann gehts weiter für die Frauen. Der Refrain wird am Anfang 3 mal wiederholt, damit es auch der letzte Depp rafft. Der Sinn erschliest sich allerdings nicht. Die zurecht gepitchte Stimme stimmt drauf ab. Was sagt es? Traumhochzeit. Mal wieder nach dem Motto: viel hilft viel. Dicke Karren, dicke Klunker, wir protzen. Neureichtum auf dem Höhepunkt.
Da freut man sich, wenn ehrlicher Trash wie Lady Gaggas Autoscooter Mucke läuft. Das ist billig, will es aber auch sein und wenn gar nix mehr hilft, kramt man aus der Mittelkonsole des TSi ein abgefucktes Country Album raus.



0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home