Montag, März 30, 2009

Frankreich

Jetzt geht es Mittwoch doch nach Frankreich. Vorraussichtlich bis Sonntag. Passt mir jetzt nicht wirklikch ins Konzept. Am 26.4. ist der Bonn-Marathon und trainingstechnisch läuft es derzeit optimal. Ich bin im März soviel gelaufen wie mein Lebtag noch nicht. Vor 2 Jahren im März waren es mal 278 km, seit gestern liegt die Marke bei 325 und morgen kommt nochmal was drauf.
Gestern bin ich 35 auf einer Arschbacke gelaufen. Vllt fallen die 3:30 dieses Jahr. Die Tendenz ist auf alle Fälle da.
Da kommt mir eine unplanbare Woche natürlich ungelegen.

Desweiteren ist es behakt, daß heuer bestes Wetter ist zum radeln. Und das am Ruhetag.

Sonntag, März 29, 2009

Die Albert-Speer-Architektur-Schule

Ursprünglich kam das mal von einem legendären Abend zu Aachen. Das muß im Sommer 2002 oder 3 gewesen sein. Da feierten zig Schulen aus Ac ihren Abschluß in einer alten Kirche. Ich war zu Besuch beim Corps Frankonia und irgendwie gerieten wir da hinein.
Der DJ grüßte immer fleissig diese und jene Schule und im Suff bin ich dann mal zum Pult und hab besagte Schule grüßen lassen.
Durch mangelnde Bildung hat er dies dann auch getan.

ein paar Jahre später. Ich und der P! hören ein extrem schlechtes Internetradio www.friendchatradio.de. Da muß man schon extrem hart für sein. Billigster Schlager gemischt mit Kirmestechno und die DJ's sind zugleich die Hörer. Sonst tut sich das ja keiner an.
Die DJ Profile sind auch gut. Man kennt sich entweder von der Hartz4 Behörde aus dem Warteraum oder vom Alphabetisierungskurs, den nigerianische Geistliche im örtlichen Gemeindezentrum abhalten, der aber Lebensmittelgutscheine gibt.

Man kann sich in der Sendung auch Lieder wünschen. Das haben wir direkt mal getan. Der P! hat mit Arch Enemey und We will Rise direkt mal gut zugelangt. Ich hab tiefer angesetetzt mit einem widerlichen Kelly Clarkson Song. Das macht der Gema-Filter aber wohl nicht mit.
Aber die Schule hat er gegrüßt, der Tropf

Donnerstag, März 26, 2009

Und es geht weiter

Vor einiger Zeit zogen in die Wohnung rechts neben mir (wo vorher die Polen gehaust haben) neue Leute ein. 2 an der Zahl. Wirklich gesehen hab ich da nie jemanden, aber wenn machten die einen ganz guten Eindruck. Bis es sich dann eingebürgert hatte, daß sie zunächst des nächtens renovierten und mittlerweile gerne abends um 11 Besuch empfangen und dann Polka tanzen oder sowas.
Laut Klingelschild gab es neulich personelle Veränderungen und als ich heute von der Arbeit kam, klebte neben Klingel und Briefkasten jeweils noch ein Schild mit 8 zusätzlichen Namen.
Wohnt man also wieder zu 8. in dem Loch. Das wird bestimmt noch heiter. Ich muß die Tage mal den Hausmeister anhauen, was das wieder für ein Gesockse ist.

Die Frankreich-Geschichte entwickelt sich zur ziemichen Farce: zuerst abgesagt, heißt es derzeit wieder, wir fahren aber wann und wo ist noch nicht klar. Ich glaub erstmal nix mehr.

Montag, März 23, 2009

Glück gehabt

hab ich gestern. Mangels Krawall-Fans, wurde der Trip nach Hamburg abgesagt. Ich hatte auch nicht wirklich Lust.
Da wird heute gechillt und heute abend gehts wieder in die Sauna

Samstag, März 21, 2009

Ausflug nach Heinsberg

Nach dem kleinen Ausflug nach Gladbach bis zum heurigen Morgen um 5, war ich um 12 schon wieder mehr oder weniger auf den Beinen. Musste ja auch, keine Woche mehr TüV.
Der TSi hatte heute drum einen Arzt-Termin.
Nur war der beim Kollegen C. und der wohnt halt in Heinsberg (nördlich von Aachen).

Also Kram gepackt, und los. Kleiner Abstecher über Rheinbach, um noch ein Läufchen zu machen. 21 km waren es. Die diesjährige Marathon-Vorbereitung ist allerdings mittlerweile soweit fortgeschritten, daß ich ein schlechtes Gewissen wegen der kurzen Strecke hatte. Die letzten 3 langen Läufe waren immer 30-34 km.
Heute fühlte sich wie ein 30 min Läufchen am Rhein an.
Dabei war der erschreckend schnell gelaufen. Die 2 km Marke an der Waldkapelle zeigte 10:23 min an, die 5 km 23:10 im Loch und an der Kirche in Merzbach bin ich nach 1:13 h vorbei gerauscht.
Das fiese Intervall-Training und die hohen Umfänge mit um den 80 km/ Woche schlagen gut an.

Aber zurück in den Selfkant. Da wurde der TSi heute mehr oder weniger Grundsaniert bzw. für eine Inspektion war nicht viel zu machen. Luftfilter, Zündkerzen, Öl und das wars.
Der Luftfilter war das schmutzigste, was der Kollege bis jetzt gesehen hatte, die Zündkerzen zerfielen teilweise beim rauschrauben und das Öl war auxch schon etwas älter...

Lange Rede, kurzer Sinn: der Jeep klingt jetzt wieder richtig gesund, zieht wieder seinen 180 PS gemäß und der Spritverbrauch ist auch ganz anders.
Das hab ich bei der knapp 300 km Tour heute gemerkt.
Aber was sind 40 Euro Sprit verballert für eine 200 Euro Inspektion, wo man weiß, daß man nicht beschissen wird. Bei ATU hätte ich das doppelte gezollt.
Dazu war es noch ein lustiger Männer-Nachmittag: am Auto schrauben, Fussball auf WDR2 hören und Bier trinken. Was will man mehr.

Morgen gehts nach HAmburg

Mittwoch, März 18, 2009

Radeln die 1.

Ich war gerade das erste Mal dieses Jahr radeln. Es ist zwar etwas sehr spät diesmal (letztes Jahr war ich schon im Februar auf dem Bock), ging aber witterungstechnisch nicht anders.
Die 53 km gerade liefen erschreckend gut. Eigentlich hatte ich auch nicht das Gefühl, als wäre ich seit fast 5 Monaten nicht mehr auf dem Rennrad gesessen. Dafür, daß ich heute mittag schon 12 km recht flott laufen war, war auch der Druck erschreckend gut. Auf jedsten hat es derb Spaß gemacht, auch wenn es gegen Ende ein Zeitfahren gegen die Dunkelheit war. An sich hab ich verloren.

Freitagvormittag wollte ich nochmal rocken. Das We ist wieder gut voll gepackt. Fr. Bochum-Gladbach und zurück. Wenn es nicht zu spät/ füh wird, muß der TSi zu einem Kollegen ins Selfkant zur Inspektion und danach zum Tüv und Sonntag fahre ich mit den Hamburgern irgendwo aus dem Ruhrpott zurück nach Hamburg. Wenn alles gut geht, fliegen wir zurück. Wenn nicht dann...weiß keiner.
Wird nett widerlich. Den Montag kann man schonmal unter verlorenem Lebenstag buchen (Sauna abends mal ausgenommen)

Sonntag, März 15, 2009

Der der an der Decke hängt

Letzten Montag war ich mit G. und dem Tim in Holzweiler in der Schmuddel-Sauna. Beim ersten mal bin ich da teilweise mit einem leichten Würgereiz rumgelaufen. Mittlerweile ist mir die "liberalere" Saunakultur da lieber, als die Wellness-Spaten in Rheinbach.

Auf jedenfall waren wir mal wieder im antiken 80iger Jahre Fitnessraum und mir fiel ein Gerät auf, mit dem ich nix anfangen konnte.
Laut Götz zur Entspannung des Rückens. Ein senkrecht stehendes Brett in einem Gestell und unten kann man seine Füsse zwischen 2 Rollen einklemmen. Dann dreht man das Brett um 180 Grad und steht - hängt auf dem Kopf.
Trägt man dabei nur einen Bademantel und grinst dümmlich, verlassen laut den 2 Zeugen andere Anwesende des Fitnessraumes mit geschocktem Blick den Raum.

Soviel zur Saunarunde. Wenn wir morgen wieder gehen, spann ich mich nochmal ein. Ist nur die Frage, ob G. noch in 2Brücken mit toten Katzen spielt. Deswegen ist er extra in die Pfalz gereist. Man merke, die Welt ist klein.

Dienstagabend waren wir im Kino. Gran Torino mit Clint Eastwood war angesagt. Super Film aber nix für Leute mit "mein Freund ist Ausländer"-T-Shirts, Holzketten oder Doppelnamen. Halt alles andere als politisch korrekt, aber doch anders als man vom Trailer her erwartet hätte. Sollte man sich unbedingt ansehen, da es wohl der letzte Auftritt vom alten Clint im Kino ist.
So am Rande bemerkt, war es auch der erste Eastwood - Film, den ich im Kino gesehen hab.

Da ich am vorherigen Sonntag nach dem Düsseldorf - Einsatz noch bis 2 Uhr nachts telefonieren musste, hatte ich nach Mo. und Di. schon ein gehöriges Schlafdefizit aufgebaut. In Düsseldorf ist dann auch der Kollege, er die Inspektion und Tüv für den TSi machen wollte mit einem Böller ins Krankenhaus gesprengt worden. 3 andere übrigens auch.
Was am Mi. war, weiß ich gar nicht mehr.

Der Rest verplätscherte so. Gestern stand ich den ganzen Tag in Köln-Ehrenfeld am Bahnhof. Die Galdbacher kamen. Soviel gewaltbereites Pack hab ich bisher noch nicht gesehen. Als die die Treppe vom Bahnsteig runter in den Tunnel kamen, hab ich mir nur gedacht, daß das noch lustig werden kann.
Die haben dann aber wohl am Stadion ganz gut auf die Fresse bekommen. Bei der Heimfahrt waren sie dann schnell weg.
Da hatte ich aber noch mit 2 geläuterten Sprayern zu tun. Die kamen auch zufällig aus Bonn. Die beiden Bürschchen hatten ein leeres Haus "getagt" und waren erwischt worden.
Drum waren sie an einer legalen Wand in Köln sprühen. Hab ich ihnen auch geglaubt, sonst würden sie nicht offen in Jutetaschen Spraydosen und einen Pinsel an einer Stange durch Massen an Polizei tragen und dann noch die Adresse der legalen Wand sagen können.
Der Stinkstiefel von Hunde.führer hat aber ein riesen Faß aufgemacht. Aber das ist sowieso ein Volk für sich.
Als ich wieder zuhause war, waren relativ schnell die Lichter aus.

Ich mach den Fernseher an, schreib noch eine Sms, mach ein Bier auf, guck eine super-interessante und ausgezeichnete Doku über Gangs in Südafrikanischen Gefängnissen (Ross Kemp).... Ein Schluck Bier. Hinlegen ist bequemer. 2.er Schluck fiel schon schwer. Dann war ich weg bis in die frühen Morgenstunden und bin ins Bett getorkelt. Der Schlafdefizit hat seinen Tribut gefordert.
Dafür war ich um kurz vor 8 schon wieder auf den Beinen. Wäre ich sofort ins Schwimmbad. Samstag stand ich vor der Arbeit noch um 10 vor 7 noch mit einem Konglumerat aus Triathleten und Rentner vor der Schwimmhalle und konnte mir deren Geschimpfe anhören. O-Ton Rentner: warum machen die Samstag erst um 7 auf (sonst um 6 oder 6:45), da ist der halbe Tag vorbei.
Frühschwimmer sind schon komisches Volk.
Da ich seit gestern abend wieder ein ausgeglichenes Überstundenkonto habe, muss ich mal dezent anfragen, ob ich nicht zweimal die Woche erst um 8 anfangen kann. Vorher ist eh nix ausser "ah, alle da, wir sehen uns um 8,.9 wieder)

Dafür, daß es ein kurzer Eintrag werden sollte, ist es doch wieder recht viel geworden. Und es gäbe noch mehr. Heute sind neue Leute ins Haus gezogen, bei meinen linken Nachbarn gab es wohl personelle Veränderungen, wie ich am Klingelschild feststellen konnte und GTA: San Andreas sollte man nicht spielen, wenn man danach noch in der Stadt herum fährt. Aber das ist eh ein Suchtspiel.

Der der an der Decke hängt

Mittwoch, März 04, 2009

Sprache verbindet - oder nicht

So begab es sich heuer am Bahnhof zu Gelsenkirchen, als meine Wenigkeit ein paar düstere Gestalten kontrollierte.
An den Namen hab ich recht schnell gesehen, daß es sich um Albaner handelt. Natürlich gleich mal nachgefragt, woher die da kommen usw... Aus dem schönen Kosovo kamen die 3 Burschen und angeblich aus der Berufsschule. Wenn man da neuerdings keine Bücher mehr braucht, glaub ich es sogar.
Im laufe der Kontrolle wurde einer der Knechte etwas sehr ungemütlich, weil wir und die ganze Welt ungerecht sind bla bla bla.
Als wir mit den Typen dann fertig waren, wollte ich noch meine interkulturelle Kompetenz spielen lassen und auf albanisch "Tschö" sagen.
Hab ich getan "Dobar dan!"

Auf einmal ging einer der Kerle laut schreiend los. Das wenige, was ich verstanden habe, war nicht nett.
Da ist es mir erst aufgefallen, warum der so abgeht: ich hab die Sprache verwechselt. Anstatt "tschö" auf albanisch (was ungefähr "miredita" wäre), habe ich ausversehen auf serbisch einen schönen Tag gewünscht.
Bei der hervorragenden Atmosphäre vorher, fühlte sich der Typ natürlich leicht provoziert.

Da war die ausgeraubte saudische Familie in Köln gestern schon angenehmer. Die waren zur Abwechslung mal nicht betrunken und haben sich für die Hilfe bedankt

Sonntag, März 01, 2009

FAZ heute

Wer heute noch an einem Zeitungskiosk vorbei kommt, sollte sich unbedingt die heurige Sonntags Faz zulegen.
Da ist ein boshafter Artikel über Prominente wie Bono, Geldorf und Co. und ihr Engagement in Afrika drin. Ich hab Tränen gelacht. Leider ist der Artikel nicht kostenlos verfügbar.
Von ähnlicher Bosheit war ein Artikel über Irland und die Eu. Da wurde die grüne Insel vor der Aufpäppelung durch die EU so beschrieben:

"Einst war das Land ein überdimensionierter Kartoffelacker, wo zerlumpte katholische Bauern zu zähflüssigem Bier weinerliche Lieder von der Ungerechtigkeit der Welt sangen, wenn sie nicht unter dem 400 jährigem Joch britischer Unterdrückung verhungerten oder sich nach New York ausschifften, wo sie dann von ihrer Heimat träumten"