Freitag, Oktober 31, 2008

Für ganz Hartgesottene

Ich hab gerade zufällig auf irgendein 4. Programm geschaltet, als ich im Digi Sat mal wieder nach neuen Schrott-Sendern gesucht hab (seitdem es Job24Tv nicht mehr gibt, ist GOD TV ganz oben) und da läuft gerade das "20 Jahre Geschwister Hoffmann" - Konzi.

So ein übles Gemurkse hab ich selten gesehen. Kein Wunder, daß die in die 4. Reihe verbannt wurden.
Miesestes Playback und billigste Coverversionen. Gerade wurde der eh schon kitschige Titanic Song mit einem Text neu interpretiert, den selbst Meinereiner in 5 Minuten runtergeschrieben hätte. Die beiden "Künstlierinnen" schaffen es dazu aber noch nicht einmal, ihre Lippen synchron zu bewegen. Da war wohl jemand zu faul die Texte zu lernen.
Weitere Highlights waren "Heal the World" u. "Amazing Grace". Mit eignen Songs scheint es nicht so weit her zu sein. Die Mucker im Hintergrund können einem echt leid tun.

Gerade hat die eine Alphorn gespielt, als wäre es eine Trompete und sie könnte länger als Guybrush Treepwood die Luft anhalten. Hätte die nicht so derb Neurodermitis, dass man es auch durch ein halbes Kilo Schminke sieht, könnte man schmutzige Phantasien bekommen.
Aber da vertraut man wohl auf die nachlassende Sehkraft des zahlenden Publikums. Das wird offensichtlich direkt auf Kaffeefahrten rekrutiert und mit größeren Mengen Alkohol gefügig gemacht, sieht man sich die Beladung der Bierbänke mal an.
Erschreckenderweise hat sich auch die/der ein oder andere meiner Altersklasse in diese Halle verirrt. Typ angedickte Landpomeranze mit Brille und Karrotten-Jeans, die man auch auf dem letzten Schützenfest in Hinter Pusemuckel nichtmal morgens um 4 im Fanta-Korn-Rausch anspricht.

Das blonde Gegenstück der Bläserin ist offenbar Mentalistin, den sie kann Klavier spielen, ohne die Finger zu bewegen bzw. um eine halbe Sekunde zeitverzögert nach dem Ton. Bei ihrem Dauergrinsen sollte sie vllt mal das Kettenrauchen sein lassen, die gelblichen Zähne sehen nämlich nur bedingt gut aus.
Bei dem zu erwartenden Kippenkonsum, müsste sie eher eine Stimme wie der Sänger der Onkelz haben, anstatt einer Goldkehle. Respekt an den Toningenieur.

So genug des Sa.-Abend-Hasses und zurück zu God TV, da kann ich mir in diesen Dauermotivationssendungen noch weitere gute Ratschläge holen, wie "the bible has a solution for every possible problem you must just believe in it" und dann geht die Jubel-Mucke der Band im Hintergrund los.
Jetzt muß ich mal blättern, aber ich glaub, die Fernsehpredigerin macht es sich etwas einfach.

Mittwoch, Oktober 29, 2008

Vom Färben der Helme


Neuerdings trage ich ja eine dunkelblaue Joppe, um meine Taler zu verdienen. Nur leider war es nicht möglich, für meinen Sturzhelm einen passenden Überzug zu liefern. Und den Helm gegen einen zu tauschen, war auch nicht möglich.
Grün zu blau sieht allerdings Kacke aus. Was macht man da? Färben. Hab ich zwar vorher noch nie gemacht, kann aber nicht so schwer sein.
Also gerade noch auf den letzten Drücker zum Schlecker rein und das Zeug erstanden.

Gerade habe ich mal 6 Liter Wasser aufgekocht, das sehr ungesund riechende Pulver reingescchüttet und mit dem Helmbezug verrührt. Mein guter Pfannenwender mußte dafür herhalten. Ich verstehe jetzt auch, warum in der Anleitung steht, daß man Gummihandschuhe tragen soll. Ich hab ca. 1 Sekunde zwei Fingerspitzen drinnen gehabt. Die brennen jetzt etwas komisch und das Schwarz geht nicht mehr wirklich ab. Gut das ich nicht die ganzen Hände drinnen hatte.
Die dämpfe machen übrigens etwas high, drum habe ich den Sud ins Bad zum Abzug verbannt. In einer Stunde gibt es noch eine Freifahrt in der Waschmaschine und dann sehen wir uns das Ergebnis mal an.
Ein Kollege hat ein tuckiges Lila raus bekommen. Kann ich mir bei dem aggressiven Mittel, wo ich benutzt habe allerdings nicht vorstellen.

Nächste Woche ist hier übrigens Ruhe, da mache ich einen kleinen Ausflug in die freie Republik Wendtland. Wenn ich Glück habe (nicht so ein Kot wie letzte Woche), gibt es vorher noch ein langes We inkl. Freitag und Montag.

Wo wir bei Montag sind: vorgestern stand unverhofft der Götz mit 2 Flaschen Bit vor der Tür. Quasi ein Zwischenstop auf dem Weg von Berlin nach Bonn. Hatte ihn erst nächste Woche zurück erwartet. Das neue Bit-Flaschen Design finde ich übrigens sehr gelungen.

Freitag, Oktober 24, 2008

Chinese Democracy

Nach Jahren haben es Guns n` Roses endlich geschafft eine "neue" Single zu veröffentlichen. War schon so etwa seit Mitte der 90iger angekündigt. Ist aber recht gut gelungen.
Das neue Album erscheint am 23.11.

http://web.gunsnroses.com/splash.jsp

Bochum und immer wieder Bochum

Jetzt komme ich hier endlich mal zur Fortsetzung. Ich bin vor 1,5 Wochen zurück in den alten Fussball-Geleiere Job gewechselt und mache seitdem wieder das Ruhrgebiet bzw. dessen Bahnhöfe unsicher. Drum war es die letzten Tage hier auch etwas ruhig.

Letzten Freitag waren wir in Bochum und die Gladbacher zu Besuch. Ich fand es eigentlich ausgesprochen friedlich bzw. hatte die Typen assiger in Erinnerung. Es war aber harmlos, bis zum letzten Zug. Da ging es dann auf einmal ziemlich heftig los. Resultat: 3 von uns durften zum Arzt danach und ein paarmal zerstörte Zukunft auf der anderen Seite.
Ich hätte nie gedacht, daß man sich sein Leben in ein paar Minuten so verbauen kann. Der beste war der Typ, der einfach von seinem Platz im Zug aufgestanden ist und grundlos einem Kollegen richtig gut eine eingeschenkt hat.
Als er dann gefesselt auf der Wache sass, wurde er ein bissl traurig und musste weinen, weil er eh nur auf Bewährung draussen war. Mit dem neuen Rattenschwanz an Anzeigen, braucht er sich aber mind. die nächsten 3 Jahre nix vornehmen. Da ist er mit 25 wieder raus.
Eigentlich wollte er ja ordentlich werden und im nächsten Semester anfangen Sportwissenschaften zu studieren. Ich hab ihn dann getröstet, dass man das bestimmt auch an der Fernuni Hagen machen kann.
Wegen solchen Doofköpfen war ich erst Samstagmorgen um 5 zuhause. Da war der Samstag natürlich auch gegessen, zumal Luftpumpe Troll sich nicht aufraffen konnte, abends noch was zu machen.
Sonntagabend waren wir noch kurz im Salvator-Brauhaus in Bonn. Zufällig wurde der Schniggels noch im Zug aufgegabelt.
Die Bedienung war etwas merkwürdig.

Schniggels: ein Paulaner bitte
Bedienung: ein Radler?
Schniggels: ein PAULANER (beim 3. Versuch)

Bei mir war es ähnlich: das Selbe bitte
B: hä?

Weil der Schniggels früher weg musste, hat er mir ein paar Taler gegeben, um seine Zeche zu bezahlen. Als er gehen wollte, kam die merkwürdige Bedienung angeschossen, weil sie wohl dachte, da wollte einer aus Wormersdorf die selbige prellen.
Später kam sie nochmal komisch von der Seite an und fragte mich komisch guckend "alles ok?" in einem Ton, als würde ich besoffen mit dem Kopf auf dem Tisch pennen.
Das nächste Highlight war, dann als der Troll einen Schatten unter dem Nachbartisch entdeckte, der sich als Maus heraus stellte. Das interessierte aber die Bedienung gar nicht.

In der Woche drauf, war dann "Wandertag" auf der Arbeit. Da haben wir eine schöne MTB-Tour ins Siebengebirge gemacht. Petersberg und Drachenfels sind wir hochgeradelt, dann noch Kaffee und Kuchen - Pause im Milchhäuschen. Wenn Sonntag das Wetter gut ist, fahr ich den Rheinsteig mal weiter runter. Schöne Strecke.
Danach gabs China-Buffet und Bowling. Das ist ja mal gar nicht mein "Sport". Interessant waren die ganzen Bowling - Prolls, die das wohl öfters machen. Ich muß auch mal die Kugeln polieren und mir so einen Terminator - Handschuh besorgen.

Gestern war ich zuerst in Köln, dann Gelsenkirchen und zum Abschluß nochmal Bochum, weil wir irgendwelchen ominösen Pariser Krawall-Fans hinterher gejagdt sind. Da waren schon ein paar fiese Typen dabei. Dynamo Dresden Anhänger sind dagegen Chorknaben.
Da war es wieder 4 bis ich zuhause im Bett war.

Heuer bin ich um 12 aufgestanden und weiss derzeit nix vernünftiges mit mir anzufangen. Hackfleisch auftauen ist undankbare Arbeit. Heute abend geh ich schwimmen und am heurigen Nachmittag wohl bei Starbucks Zeitung lesen.

Ratet mal, wo ich morgen wieder hinfahre?

Mittwoch, Oktober 15, 2008

Eine kleine Geschichte vom Zahnweh

Sowas hab ich auch mal. Wenn auch nur alle 10-15 Jahre. Gestern abend ging es so langsam los, nachdem ich schon den ganzen Tag so ein Drücken an dem Zahn hatte. Also erstmal ins Bad und gucken, ob man was sieht. Oh Schreck - ein riesien großer schwarer Fleck genau in der Krone.
Das kann böse enden. Vor allem, wenn man des nächstens von stechenden Schmerzen geweckt wird. Also besser noch in die Apotheke und was holen.
Aber welche Apo hat heuer Nachtdienst. Internet und ein Telefonat später war das geklärt. Zufällig in unmittelbarer Nähe von der Villa gelegen. Kann ja nicht so schwer zu finden sein.
Gesehen hab ich sie auch schnell, nur hinkommen war nicht so einfach. Da nämlich die Bahnstecke Bonn- Koblenz dazwischen und die Übergange darf man alle nur in die andere Richtung befahren. Also ganz runter bis zum Haus der Geschichte, da drehen und über die Reuter - Brücke zurück und von da im Altstadt-Gewirr gesucht.
Als ich dann endlich einen Parkplatz gefunden hatte, bei dem keine Strassenbahn blockiert wird, bei der Apotheke der nächste Fallstrick. Eine Familie vom Balkan bestehend aus Mutter und 4-5 Kleinkindern, die alle irgendwas fieses hatten. Es wurde fleissig gehustet und rote Augen hatten sie auch. Die Mutter sprach kein deutsch und die älteste Tochter (vllt 6) so ein bischen.
Dafür hatten sie eine Rezeptliste länger, als meine Liste mit Parkverstößen in Bonn. Die Apothekerin mußte also Einnahme, wer was kriegt usw. kindgerecht erklären und die Tochter versuchen es der Mutter zu übersetzen. Das zog sich.
Wegen der Bazillenschleudern hab ich mich etwas weiter entfernt gehalten. Entweder hat es nix genützt oder ich hab mich in meinem Polohemd verkühlt. Hals auf jedenfall dick.
Als ich dann endlich dran hab, hab ich der gesagt, sie solle mir das Stärkste, wo sie haben geben.
Das hat auch gut gewirkt und wohl noch Nebenwirkungen gehabt. Ich hab geschlafen wie tot.

Heuer auf der Arbeit hab ich mich erstmal um einen Zahnarzt gekümmert. Natürlich den am nächsten an mir dran. Das war nur eine russische Praxis. Hätte ich mir denken müssen, der Name war zu deutsch. Die der anderen Kunden auch Knaub, Rauch, Hart, Moosmann. Der Arzt hat aber was getaugt und man ist es mittlerweile eigentlich schon gewohnt, daß die meisten Leute in seiner Umgebung nicht richtig deutsch sprechen, wenn man hier wohnt.
morgen muß ich nochmal. Dann wird mit Vodka betäubt

Samstag, Oktober 11, 2008

Kona - Halbzeit

Es ist wirklich spannend,niemand dominert. Die Plätze wechseln schneller, als ich schreiben kann.
ich muss das rennen erstmal verfolgen, um etwas dazu zu schreiben

Hawaii

Heuer ist es wieder soweit. Das Ironman - Rennen des Jahres findet statt. Quasi die Weltmeisterschaft. Wobei ich mal behaupte, daß mit Chris MacCormack der Sieger schon feststeht. Was der diese Saison wieder gebracht hat, kann eigentlich nur in einem Sieg auf Hawaii enden.
Aber mehr dazu in der heurigen Nacht.

Soeben wurde die letzte Schicht an der Villa gefahren. Ich war genau ein Jahr und eine Woche da. Wie schnell die Zeit vergeht. Im Rückblick war es ätzend, herrlich, nervig und zum kotzen. Meine Kollegen und vor allem die bewußt langsam arbeitende Putzfrau sind mir schwer auf den Keks gegangen, ich hab eine Menge Prominenz hautnah gesehen, die erste Bundeskanzlerin gesucht, viel von Orten telefoniert, wo früher wichtige Leute dinniert haben und auf dem selben Klo wie Kohl, Schmidt und Brandt geschissen und dank der nicht vorhandenen Einweisung eine Menge Lehrgeld bezahlt. Und vor allem: ich hatte seeeehr viel frei ohne Urlaubstage zu verbraten. Für dieses Jahr bleiben mir noch ganze 18 von 26. 3 Wochen und ein paar zerquetschte.
Vllt fällt mir noch mehr zu der Zeit ein.

Gerade kommt im Radio, daß der rechte Dummschwätzer Haider sich tot gefahren hat. Nur so am Rande. Gibt schlimmeres

Freitag, Oktober 10, 2008

wirr, in flagranti und die vorletzte Schicht

Da lese ich gerade zufällig meinen letzten Eintrag. Wusste gar nicht mehr, daß ich den geschbrieben hab. Das Faxe hat wohl ganz gut gedonnert.

Heuer war ich vormittags in Rheinbach saunieren. Das war alles andere als entspannend. Zu einem war es voll und schreiende Kinder liefen im Sauna-Bereich rum (also muß es den Leuten gut gehen), zum anderen wurde gebaut. Der Baulärm verfolgt mich. Der Sound war der selbe wie bei mir zuhause.

Des Abends war ich laufen. Da komm ich gerade zurück, da drücken sich zwei Jugendliche mit Migrationshintergrund - andere Jugendliche gibbet ja auch nicht in meinem Quartier - bei den Fahrradständern rum. Ok, wer sein Rad da ankettet ist selber schuld. Ich hab die ja in meinem abschliessbarem Keller nochmal extra angekettet und das Wettkampfrad steht im Schlafzimmer. Aber klauen muß ja nicht sein.
Weil die mir etwas spanisch vorkamen, hab ich aus dem ersten Stock nochmal aus dem Fenster geguckt und siehe da: der eine hatte eine Zange mit der er sich am Schloß zu schaffen machte, in der Hand.
Flugs die Polizei gerufen, die dann auch schnell da war und die mitgeholt hat. Ich hatte kurz dran gedacht, die selber anzusprechen, aber allein gegen 2 ist schlecht, vor allem, wenn die aussehen, als würden sie sich öfters mal schlagen. Und das sind 2 Schrotträder dann auch nicht wert.

Gerade komme ich von meiner vorletzten - silbernen - Schicht zurück. Morgen noch eine Nacht und dann wars das. Das Ticket nach Gorleben ist schon gelöst

Donnerstag, Oktober 09, 2008

Zufällig gefunden


heute beim Tanken in Adendorf. Hab ich auch noch nicht gesehen.

und jetzt heulen sie alle bei den börsenpreisen. meine geld ist als gold unter schmuddels pilzen vergraben und wir hoffen, es reichert sich an.

morgen kaufen wir island und gründen ein sozialistisches rotationskollektiv. ne, im ernst. erstmal ein rätesystem. da in die rotation, wenn die kader auf allen ebenen stehen.
war bei den naturvölkern ja auch nicht anders. die in ethno-kreisen hoch gepeitschten "Inuit" - auf deutsch seit 100 Jahren wertneutral "Eskimos" genannt, sind auf einmal toll. aber eigentlich sind es nur die, die, wie in brasilanischen favelas keinen eigenen lebensraum gefunden haben. oder? oder sich vllt mal anpassen müssen? ich wollte ja auch kein germane in blockhütte mehr sein. irgendwer musste den stromschalter ja mal an machen. und er wurde in europa angemacht.
wie die indianer? fragen über fragen.
........

Sonntag, Oktober 05, 2008

Der perfekte Tag zum Selbstmord

der Gedanke, den so viele schon einmal gedacht haben, aber nur die wenigsten den Mut hatten ihn umzusetzen: den Selbstmord.
Soviel zu Goethes Erben.

Aber die Idee kam mir gerade, als ich von der Bude von Götz am Bonner Loch heim gelatscht bin. Übel verkatert, das Laub liegt am Boden und dann fängt es auch noch an zu regenen und hört erst auf, als ich gerade zuhause rein bin.
Das Leben hat sich gegen mich verschworen. Da kann ich mich auch vor die Bahn werfen und bis Koblenz verteilt werden.

Aber so schlimm ist es noch nicht. Gestern haben wir quasi Abschied von dem Mann ohne festen Wohnsitz gefeiert. Der P! wird nach Kiel abgeschoben, weil seine Aufenthaltsgenehmigung für das Rheinland abgelaufen ist. Immerhin kann er sich eine Woche lang arbeitlos schimpfen.

Das war schon recht derb. Wir haben so in etwa den Samstagabend in einer Spielhalle verbracht und danach hat der Troll die Reste aus Clara, P! und mir bestehend in einen derben Underground Club in Köln geschleppt. Ich meine, der wäre unter einem Bahnhof gewesen, wo ich letztes Jahr mal bei einer Fascho-Demo war. Auf jedsten bestand die Musik nur aus 3 Tönen, ich war betrunken und hatte nur Geld für ein Bier.

Zwischendurch hab ich mal gedacht, die anderen wären ohne mich abgeheizt, da wollte ich draussen telefonieren, der Türsteher hatte mich schon so halb raus geworfen. Da tauchte gott sei dank die Birne vom Troll in der Tür auf und ich durfte wieder mitspielen.
Die Musik mit ihren 3 Tönen war aber immer noch stumpf.

Um 6 bin ich dann mit dem P! von Köln aus abgedampft und hab die Nacht auf Götzes Sofa verbracht.
Heuer bin ih im Sack

Donnerstag, Oktober 02, 2008

alte Tauben, grobe Schläge



Könnt ihr euch vorstellen, wenn so ein Viech stundenlang da sitzt und einen anglotzt? Das geht einem irgendwann tierisch (wie passend - lol u. rofl für den Troll) auf die Nerven.
Wir haben dann ein ernsthaftes Gespräch unter 4 Augen geführt. Sie ist dann geflogen. Ich hab erzählt ich hätte eine Katze seit 2 Wochen aufs Klo gesperrt und nicht gefüttert.
Naja, ganz so wars nicht. Aber so ähnlich.

Von Montag bis zum heurigen Tag sollte ich mal wieder auf so einen Hau-Drauf-Lehrgang. Da meine lustige Zeit an der Villa nur noch 2 Wochen währt, so eine Art Resozialisierung.
Die erste Überraschung kam am Montagmorgen um 7. Ich und ein Kollege hatten den Lehrgang schonmal gemacht und mussten drum statt 40 Stunden nur 10 machen. Also sind wir wieder gegangen. Da ich eigentlich eh Mo-Mi frei gehabt hätte, bin ich nur bis 11 rumgehangen und dann heim.
Dienstag haben wir erst Mittags angefangen. Die 3 Stunden haben aber vollends gereicht. Da ich in dem Breich seit April nix mehr gemacht hatte, hab ich erstmal derbe Prügel bezogen.
Mi. auch erst wieder Mittags. Diesmal hab ich aber ausgeteilt. Es ging gegen so einen Typen in einem gepolsterten Ganzkörperanzug. Eigentlich gegen 2, die sich abgewechselt haben. Die waren schon ziemliche Brocken, hatten aber den Nachteil, daß sie sich nicht gut bewegen konnten.
Mit einem Schlagstock, Schlägen und Tritten ist man denen recht gut Herr geworden. der Ausbilder meinte danach zu mir, ich wäre hinterhältig und gewaltätig. Das nächste mal, soll er mir die Regeln gescheit erklären, dann wirds nicht so schlimm;-)

Heuer wars den ganzen Tag. War auch nochmal deftig. Meine Schultern fühlen sich so kurz vor dem Auskugeln an und vorhin ging es mit Problemen beim Aussteigen aus dem Tsi an. Da wird morgen bestimmt schlimm.

Letzten Freitag gabs mal wieder ein lustiges Trinkgelage zu Bonn. Gölle hatte Urlaub von seinem Praktikum bei der NPD...äh in Magdeburg und kam ins Rheinland. Der Jo war ebenfalls aus FFM angereist und ich aus dem Bonner Norden. Eigentlich wollte ich nur ein, zwei Bier trinken. Dann hat der Jo zum Gin gegriffen...
Um kurz nach 4 hab ich dann einen Salto über den Lenker von meinem Rad gemacht. Das kommt davon, wenn man ohne Licht fährt. Ich radeln unter einer Unterführung durch und denke mir noch "da muss es doch jetzt rechts gehen", aber da wars schon zu spät und ich in der Luft.
Nur gut, daß der liebe Gott Kinder und Betrunkene mag. Drum ist mir nix passiert. Am nächsten Tag gings mir aber pretty scheisse vom Gin und dann noch total verkatert zum Geburtstagskaffee mit Oma nach Altendorf.
Auf dem Rückweg hab ich an der nächsten Tanke erstmal 2 Weizen gekäuft gegen den fiesen Kater. Vom Schluck sollte man in meinem Alter die Finger lassen.

Der P! hat übrigens sein Studium geschafft und verpisst sich demnächst nach Kiel, um dort weitere Studien aufzunehmen.

So, jetzt muß ich ins Bett, weil der WEcker in ein paar Stunden wieder plärrt