Mittwoch, April 30, 2008

Da wollte ich mich streiten

Mit wem? Mit der Denunziantensau. Aber es wurde nix draus. Nachdem ich heuer die Jack Johnson - CD erstanden hab, diese gehört, dann erfolgreich im Schwimmbad trainert und erzählt und dann wieder im Auto den Hawaiianer gehört hatte, war ich so gechillt und entspannt, dass ich überhaupt keine Lust mehr verspürt habe, mich mit irgendso einem Idioten zu streiten. Aber das kommt noch. Irgendwann bin ich mal wieder in der Stimmung.
Ich hab jetzt eine viel perfiedere Methode. Jedesmal, wenn ich irgendwo mit dem Auto hin muss, geh ich 2-3 Minuten früher los und stell mich dann mit laufendem Motor 1 Minute auf die gezackte Line, wo er mich fotografiert hat. Über seine Kamera sieht der armselige Tropf das ja.
Ich kann mir bildlich vorstellen, dass den Kerl das verrückt macht und er gelb vor Gram wird. Vielleicht wird er auch hinter seiner Gardine, durch die er immer lukt, vor Hass ohnmächtig. Oder ihn trifft der Schlag und man trägt ihn mit den Füssen zuerst aus seinem Haus.

Dienstag, April 29, 2008

Das grösste Schwein im ganzen Land

das ist und bleibt der Denunziant!



Das hab ich gestern unter meinem Scheibenwischer gefunden. Da hat der gute Bewohner dort nix besseres zu tun, als den ganzen Tag Leute anzuschwärzen, die auf der gezackten Linie rechts und links seiner Einfahrt parken. Um nicht immer aus dem Fenster gucken zu müssen, hat er extra eine Kamera installiert. Und er arbeitet schnell.
Ich habe erst um kurz nach 12 dort geparkt.
Er gibt sich sogar die Mühe, die Fotos auf bestes Kodak-Fotopapier zu drucken.

Die dumme Sau, ich geh gleich mal rüber und guck, ob er den Mumm hat die Tür auf zu machen.

Samstag, April 26, 2008

"Ist das was ernstes zwischen euch oder darf ich da auch mal drüber?"

Die Worte des Gurki. Ja, also gestern war ich mit dem goldenen Gott in der Verfilmung von "Fleisch ist mein Gemüse". Geil abgeliefert und viel gelacht. Das Uralt Kino Rex hat noch seinen Teil dazu beigetragen. Da holt man sich das Bier selber aus dem Kühlschrank und zahlt auf Vertrauensbasis am Kassenhäuschen. Platzwahl ist frei und zum hochklappen. Man merkt, dass es sich um ein altes Theater handelt.
Der Film ist eigentlich nur eine enge Anlehnung an das Buch. Ein paar Sachen sind gleich, ein paar fehlen und ein paar sind neu.
Ist aber an sich stimmig. Nur das Ende kommt etwas schnell und wirkt, wie als wenn kein Geld mehr in der Kasse gewesen wäre.
Auch hätte man mehr Auftritte mit den Tiffany's zeigen können. Im Buch sind das mit die besten Stellen. Ich hab letzten Mai hier doch mal eine Szene gepostet. Die kommt leider nicht vor.
An der Stelle, wo sich Heinzer einen auf das Foto von der Sängerin Anja schleudert und irgendwer aus der Nachbarschaft anruft und sagt: "das war jetzt schon das 3. mal .... du armseliges Schwein" hätte ich mir vor lachen fast in die Hose gemacht.
Herrlich auch das ständige Dummgeschwätz von Bandleader Gurki.

Auf alle Fälle ansehen!

Ich war gerade das erste mal seit dem Marathon wieder laufen. Radeln und schwimmen ging die letzten Tage schon wieder problemlos. Beim Laufen merk ich aber noch in den Oberschenkeln ganz gut, was ich letzten Sonntag getrieben hab. Eigenartigerweise scheint die Tortur aber einen Trainingseffekt gehabt zu haben. Ich lauf bei niedrigerer Pulsfrequenz schneller, auch wenn es sich nicht so anfühlt.

Gestern hab ich mich an der Tankstelle über eine Frau mittleren Alters lustig gemacht, die es nicht geschafft hat, ihren Ford K gescheit neben der Tanksäule zu plazieren. Während sie da kurbelte, hab ich mich daneben gestellt und gelacht und sie
anschliessend verhöhnt. ob sie den Führerschein nicht nochmal machen wolle oder besser gleich abgeben.
Was bin ich ein Arschloch;-)

Heute habe ich einen Bauarbeiter - der bei uns Pflastersteine verlegt hat - daraufhin gewiesen, dass es eine schwere Sünde ist, am Sabbat zu arbeiten. Der hat mich auch angeguckt wie ein Pferd. Heuer hatte ich aber auch den ganzen Tag nur Müll im Kopf.

Da ich das WE wieder mit tollen 12 h - Frühschichten beschenkt bin, geh ich auch ins Bett.
Trauriger Samstag, zumal Debbie in der N8schicht Geburtstag feiert.

Dienstag, April 22, 2008

Langsam wieder heile

so langsam kann ich wieder gehen. Treppensteigen ist zwar eine Qual - vor allem runter - aber radeln geht schon wieder sehr gut. Gerade war ich 2 1/2 Stunden lang zwischen Bonn und Rheinbach radeln und das gar nicht mal langsam. Fies war immer nur, wenn man an Ampeln anfahren musste. Da hat sich der Sonntag dann doch bemerkbar gemacht.
Das einzig gute an dem fiesen Einbruch am Sonntag war wohl, dass ich meine Beinmuskulatur nicht komplett, sondern nur zu 90% abgeschossen hab.
Bei km 50 rum gerade, hab ich mich auf einmal gewundert, warum mir der Hintern so weh tut. Da ist mir aufgefallen, dass meinereiner nur die lange Thermohose an hatte, die Radhose mit dem Arschpolster aber zuhause vergessen hatte. Ich hatte schon die ganze Zeit das Gefühl, dass was fehlt.

Sonntag, April 20, 2008

Geplatz

Pfui hats mich heute beim Marathomn gerissen. So einen krassen Einbruch hatte ich noch nie.
Bis km 32 oder 33 lief alles nach Plan. Mit einem ganz guten Zeitpolster um eine 3:25 h Endzeit gelaufen.
Doch auf einmal wollte die Oberschenkelmuskulatur nicht mehr, in den Unterschenkeln machten sich so leichte Ansätze von Krämpfen bemerkbar und dann kam noch ein mehr oder minder starker Brechreiz dazu.
Spätestens da hat der Marathon keinen Spass mehr. Durch die neue Strecke mit 2 Runden stehen jetzt überall recht viele Zuschauer, drum kann man nicht mal eben durch die Gegend göbeln, vor allem nicht im Vereinsdress in der Heimatstadt. Das sähe dann schon etwas "naja" aus.
Also hab ich mich dann mit mehr oder weniger Gehpausen durch die restlich km geschleppt, die ich mal als die härtesten meines Lebens bezeichnen würde. Dagegen war die Leberkapselprellung 2006 nix.
So nah war ich noch nie dran, einen Wettkampf aufzugeben. Aber da wir in Bonn eh von Süd nach Nord gelaufen sind, hätte ich den Weg so oder so nehmen müssen. Das hat mich etwas bei der Stange gehalten, dass es halt keinen anderen Weg heim gibt.

Mit unbefriedigenden 3:40 h bin ich dann ins Ziel gekommen. Das hat mich mal wieder daran erinnert, warum ich mir diese Tortur nur einmal im Jahr antue. Bzw. muss ich dieses Jahr im September nochmal ran.

Mittlerweile geht der Brechreiz gott sei dank wieder weg. Wenn ich nicht so hinüber wäre, würde ich meinen Hintern heuer noch in den Biergarten bewegen.

Während ich mich kasteit habe, hat ein Bonner Vereinskollege übrigens den Ironman China gewonnen

Alle Jahre wieder 08

Sitze ich an einem Sonntagmorgen bei meinem "Marathonfrühstück". Das ist eine herzhafte Mischung aus Wasser, Kaffee, Müsli, Erdinger alkfrei und widerlichen Powerbar - Riegeln. Bah!
Heute mach ich mich mal zügig los Richtung Start. Nicht so ein gewürge wie sonst immer. Zum einen fahren zufällig 100m von meiner Bude Shuttlebusse zum Start, weil hier die Teilnehmer - Parkplätze sind (sehr praktisch), zum anderen ist um 10:10 noch ein Fototermin für unseren Verinskamotten-Sponsor. Da geh ich auch hin, hat mir ja schon einiges an Geld gespart. Drum supporte ich den auch gerade hier.
Ich ess gerade den ersten Powerbar-riegel seit September und ich weiss, was ich in der Zeit nicht vermisst habe.
Letzten Sommer in Antwerpen hab ich auf der Laufstrecke, sparsam wie ich bin, die Dinger an den Verpflegungspunkten eingesammelt, so frei nach dem Motto: die kannst du ja im Training noch gut gebrauchen.
Kurz vor dem Ziel hab ich aber in einen gebissen, was mich so zum gruseln gebracht hat, dass ich alle gesammelten im Grausen von mir geworfen habe.

Samstag, April 19, 2008

Überlebt

Den Lehrgang hab ich mehr oder weniger überlebt. Zum krönenden Abschluss bin ich gestern nochmal in eine Faust gerannt, als ich in einem Bahnabteil einen Typen über den Tisch holen wollte. Da hab ich mir mal kurz meine Augenlider von innen angesehen.
Ein Handgelenk ist auch durch mehrfaches, ruckartiges Verbiegen etwas lädiert.
Aber ich lebe.
Freitagmorgen im Auto haben wir uns wieder über irgendwelchen Schmu unterhalten und da sagte auf einmal ein Kollege "Das haut ja den stärksten Neger aus der Weltraumkapsel". Das hat mich schon gewundert, dass noch jemand ausser mir, solche Klassiker von Tarzan von der TKKG-Bande verwendet. Hab ihm mal nahegelegt, dass zu googlen. Da kommt eine tolle Hetzschrift wider TKKG bei raus.

Morgen ists soweit, der Marathon kommt. Das traditionelle freitägliche Abholen der Startunterlagen, hab ich gestern erledigt. Heute ist einfach nur chillen angesagt. Ehrlich gesagt, langweile ich mich ziemlich und hab tierisch Lust wieder am Petersberg rum zu radeln.
Ich glaub, ich geh nachher einfach noch in die Stadt shoppen und bei Starbucks rumhängen.

Donnerstag, April 17, 2008

Wenn alles schief geht

Heute war so ein Tag. Zuerst hatte unser hoch intelligenter Fahrer gestern vergessen, dass Licht am Auto aus zu machen. Folge: Batterie leer und wen zum Überbrücken finden.

Dann haben wir einen Mitfahrer nicht gefunden und sind ewig in der Kaserne herum gefahren, nur um dann festzustellen, dass der mit einem anderen Auto längst weg ist.

Auf der Autobahn stand dann kurz vor der Rheinbrücke eine Frau mit ihrem Wagen auf der linken Spur und hat einen mords Stau im Berufsverkehr produziert. Wir also unseren Wagen dahinter gestellt und das blaue Lichtlein angemacht. Ein Glück, dass es im Berufsverkehr war, sonst wäre bestimmt einer reingerauscht. Ich hab gestern noch gelesen, dass gerade diese Stelle der Autobahn die am dichtesten befahrenste in der Bonner Region ist. 38 Mio Autos fahren jedes Jahr drüber.
Die gute Dame mittleren Alters erklärte uns, dass ihr der Sprit nur ausgegangen sei, weil die Tankanzeige ihres Toyota keine Nadel mehr hätte, sondern elektronisch Balken anzeigt. Ist klar......
Irgendwann kamen dann die Kollegen vom Land und haben die einfach von der Autobahn geschleppt. Dazu musste ich die Mitterlspur sperren. Das ist mal ein Scheissgefühl, wenn man alleine mitten auf der Autobahn steht und hofft, dass die heranrauschenden Autos einen nicht übersehen.

Aber alles gut gegangen. Der Lehrgang ging dann etwas verspätet weiter. Zuerst haben wir uns in einem Waldstück mit "Hooligaans" geschlagen. Danach sahen die meisten aus, als hätten sie Ackerfurchen per Hand gezogen.
Meine Schuhe hab ich danach auf dem Klo mit einer Klobürste sauber gemacht. Die Putzfrau wird sich gefreut haben. Aber andererseits wäre ich sonst wahrscheinlich nicht in die Kantine gekommen. Klamotten kann man ja gott sei dank einfach wechseln.
Nachmittags haben wir uns durch ein Keller-Labyrinth gehauen. Das war auch wüst. Ausser unseren Taschenlampen keine Beleuchtung und dann noch hauen dazu.

Der erste musste heute vormittag auch ins Krankenhaus gefahren werden. Aber wenn mir morgen nix passiert, hab ich es noch ganz glimpflich überlebt.

Heute abend treff ich mich mit meinem ehemaligen Mitbewohner aus Bergzabern. Der ist gerade auch für einen Lehrgang hier und in Bonn in der einen Woche schon 2 mal geblitzt worden. In der Pfalz gibt es wohl sowas nicht.
Es geht ins Monte Mare zum planschen, schwitzen und Weizen schlürfen.

Mittwoch, April 16, 2008

Erfreulich

Gestern bin ich auf dem Weg zum Kino noch schnell bei der Post vorbei, um ein paar Laufschuhe zurück zu schicken, die nicht gepasst haben. Erfreulicherweise hat die Hauptpost in Bonn sogar bis um 8 auf. Hatte ich nicht mit gerechnet.
Dann sollte das ganze als normales Paket weggehen, aber die gute Frau am Schalter hat es dann selbständig gewogen und kam drauf, man könne es auch als Grossbrief verschicken. Das koste knapp 2,5 euro weniger und gehe noch diesen Abend raus.
So muss das sein in der Service - Wüste hier.
Das hat mich so gefreut, dass ich die Restzeit von meinem Parkschein verschenkt habe. Zufällig stand so eine Kontrolleuse daneben und guckte grimmig. Ich musste ja noch dazu sagen "Damit sie den Wegelagerern von der Stadt kein Geld in den Rachen werfen müssen!"

Der Film war nicht schlecht, aber in etwa so interessant, dass ich heute morgen den Namen erstmal nicht mehr wusste. 21 wars.

Mein toller Lehrgang läuft noch und macht Spass. Nachdem ich Dienstag beide Kniee verbunden hatte, ist heute meine linke Schulter im Sack.

1,5 Tage noch.

Montag, April 14, 2008

Tauziehen

Tag 1 vom Lehrgang ist überstanden. Ich hab nur wenig Federn lassen. Eigentlich tut mir nur alles weh und der Fingernagel an einem kleinen Finger ist blutunterlaufen.
Hat aber Spass gemacht.
Nachmittags haben in der Sporthalle so Zeug wie Tauziehen gemacht. Ich bin einer der wenigen Menschen in Deutschland, die jetzt von sich behaupten können, sie verdienen ihren Lebensunterhalt mit Tauziehen.
Ich sehs schion auf der nächsten Party:
"und was machst du so?"
"ich bin professioneller Tauzieher!"

Sonntag, April 13, 2008

Alle Jahre wieder

steht im April der Bonn-Marathon vor der Tür. Ich fühl mich irgendwie nicht wirklich fit, obwohl ich seit Anfang Dezember gescheit durchtrainieren konnte. Die Durchgangszeiten sprechen im Vergleich mit dem Vorjahr auch eine gute Sprache.
Dazu hab ich in den letzten Wochen noch fiese 10x1000m oder 10x400m Intervalle auf dem Sportplatz gemacht.
In der Regelmäßigkeit ist das auch eine Neuerung. Meine - mittlerweile schon fast traditionelle - Februarsverletzung, die mich letztes Jahr dazu gezwungen hat ausschließlich zu schwimmen und im März sehr reduziert zu laufen, ist auch ausgeblieben.

Dumm war allerdings auch, dass wetterbedingt nicht viele Rad-km zusammen gekommen sind. Was im Februar gut anfing, hat sich im März zur Katastrophe ausgewachsen.
Aber die Woche war ich wieder fleissig.

Mittwoch konnte ich mein neues Wettkampfrad endlich vom Händler abholen. Der ist zwar der inkompetenteste und unfreundlichste Radhändler in ganz Köln, konnte aber geschickt runtergehandelt werden.
Ich hab mich zuerst dumm gestellt. Da fing der an zu erzählen, dass zum beispiel Carbon nur billiges Plastik wäre, das schnell bricht. Der Unterschied zwischen einer Zeitfahr- und einer normalen Rennradgeometrie nur durch die andere Optik gegeben wäre usw. und so. fort.

Dann hab ich mal durchblicken lassen, dass ich doch ein bischen was von der Materie verstehe und schwups hatte ich ihn gut runtergehandelt und zusätzlich noch 2 Flaschenhalter aus dem "billigen Plastik" für je 25 Oironen dazu abgeschwatzt. Bei dem Dösbattel war ich aber das letzte Mal.
Ursprünglich wollte ich so eine sündhaft teure Schleuder aus Carbon von Stevens. Da war ich im Februar schon beim Händler in Bonn und die Sache war praktisch abgemacht. Er wollte mich dann anrufen, wenn das Rad in meiner Größe da wäre.
Da der sich nicht mehr meldete und ich es als Kunde nicht nötig hab, bei einem Rad für fast 2500 Euro irgendwem hinterher zu laufen oder telefonieren, hab ich mich anderweitig umgesehen.
Ratet mal, wer mich Donnerstag angerufen hat.
Wenn endlich mal schönes Wetter ist, wird das Rad getestet. Am besten Sonntagvormittag auf der Zeitfahrstrecke hoch nach Wesseling.

Donnerstagabend war ich den Rhein runter radeln bis Bad Honnef. Dann zurück bis Königswinter und von da auf den Petersberg rauf. Der Aufstieg dürfte so das extremste sein, was es hier in der Gegend gibt. Da gaben sich die Radfahrer die Klinke in die Hand. Einen hab ich gesehen, der ist das mindestens 3 mal gefahren. Mir hat einmal gereicht mit etwas chillen bei der super Aussicht.
Aber als Trainig ist das super. Der "böse Berg von Bornheim" kam mir Samstag wie ein Hügel vor. Aber der fiese Wind danach hat die Tour zur Hölle gemacht. Gut waren nur die letzten 30 km zurück nach Bonn. 40er Schnitt ohne Anstrengung.

Heute wollte ich eigentlich den letzten 20er vor dem Marathon laufen. War aber nach 7 km dermassen durchnässt, dass ich abgebrochen hab, bevor ich mir eine Erkältung einfange. Die 3 h Radtour von gestern für den Stoffwechsel/ Grundlage und die 1000er Lauf-Intervalle vom Freitag kompsensieren das hoffentlich.

Ich bin dann lieber zu meinen Eltern, hab mich an deren Vorräten vergriffen und Paris-Roubaix gesehen. Das ist für einen Sonntagnachmittag sehr opportun.

Danach war ich in Hangelar für den Lehrgang ab morgen packen. Da bin ich wieder in der Hölle H-Heim. Und das nur, weil ich im Lehrgangskatalog zwei Abkürzungen verwechselt hab. Zum Fahrtraining geh ich nicht, sonder mach Prügeln mit Erwachsenen - Fortbildung. Ich hoff mal, ich übersteh das heil.
Nur gut, dass mein Zimmerkollege aus Bergzabern auch gerade da ist (der darf Fahrtraining machen).

Der Bobis aus Marburg hat eine neue Art zu Reisen entdeckt. Man nehme eine ADAC plus - Mitgliedschaft, sowie ein kaputtes Auto. Dann läßt man dieses zu einer Werkstatt am Wunschort transportieren und fährt in der LKW - Kabine mit. Für 124,- im Jahr bundesweit mobil.

Montag, April 07, 2008

Olympia

richtig so. die fackel muss gelöscht werden. ausgründen der welt-oligarchie wurden die spiele nach china verkauft. tibet ist zwar ein altes thema, aber es muss angesprochen werden. darum sollte der fackellauf, sowie die spiele, komplett boykottiert werden.

meine paar zeilen dazu

Sonntag, April 06, 2008

Die Wissenschaft

Da opfert man seinen Körper der Wissenschaft und zur Belohnung gehts einem noch dreckig. Nach 3 Krügen Metbier war ich gestern ziemlich hinüber. Ich hoffe mal dem P! gehts mit seinem Carling-Krempel noch schlechter.
Heute Abend mischen wir Sekt mit Bier. Das scheppert bestimmt noch fieser

Samstag, April 05, 2008

5 vor 12

der Inge säuft hart aus Kartons, die wie Munitinoskistenaussehen Dosenbier, das wie Geschosse gestapelt ist.
Ich bin jetzt in der dritten 1(?) - Liter Runde und hab den Arsch voll. Der Met färbt das Bier kamin-warm, macht aber auch gut voll. Der Met tut sein Werk. In Larp - Zeiten wurde damit abends am Lagerfeuer......................

Metbier

Was macht man an einem langweilligen Samstagabend, wenn niemand zum weggehen da ist. Auf jedenfall niemand, mit dem das Weggehen nicht zu einem Totalabschuss mit doppeltägigem Kater wird?
Man sitzt mit dem P! aus Aberdeen bei ICQ zusammen, philosophiert über den Schmutzblog, Ausserirdische und die 4 Tageswoche und macht Fernprost.
Während der Paule bei fiesem Carling im Schneeregen sitz, kann ich hier im Dauerregen wenigstens aus den Vollen schöpfen.
Drum kam ich auf die tolle Idee Metbier zu mischen.

Hier die Anleitung:

1. Schritt: Die Zutaten

1 Flasche Bärenmet
1 Glas
X Bier



Den Bärenmet habe ich schlicht und einfach danach ausgewählt, dass es im HIT keinen anderen gibt. Das 1 Liter Warsteinerglas habe ich Anfang 2001 extra für die Abschlussfeier in Münster gekauft und danach auch nicht wieder benutzt. So genau geeicht ist es aber nicht, da passt mehr hinein.
Und Bier hab ich eigentlich so selbstverständlich zuhause, wie Osama bin Laden Sprengstoff.

2. Schritt: Die Mischung

Oder "Mische" wie manche meiner Kumpels sagen würden. Da ein erfahrener Mischer wie Tim, Jo oder Phil gerade nicht greifbar war, musste ich selbst Hand anlegen. Die entscheidende Frage dabei war: was kommt zuerst. Das Ei oder das Huhn bzw. der Met oder das Bier. Da ich in Chemie nix und auch gar nix gerafft hab, hab ich einfach mal den kleineren Anteil, also den Met, zuerst herein getan. Das ganze muss unter lauten "OOOODDDIINNNN - OOOOODIINNN!" erfolgen. Das muss so laut und inbrünstig erfolgen, als wäre man in der nächsten Heavy Metal Kneipe und würde zusammen mit lauter langhaarigen, übergewichtigen Dummschwätzern ohne Schulabschluss, seit Stunden Met aus staubigen Hörnern saufen und dabei billigen Power Metal hören. Oder für Anfänger: bis die türkischen Nachbarn klingeln und freundlich (mit dem Dönermesser in der Hand) bitten, man möge das doch einstellen.
Der Vorteil bei einem 1 - Liter Glas ist, dass man es zu einem Viertel füllen muss, um 250 ml abzumessen.
Den Rest habe ich mit Bier aufgefüllt.



3. Schritt: Das Ergebniss

Hier sieht man das Ergebniss. Wie angekündigt: echtes Metbier. Weil das Glas doch grösser ist als angegeben, passten bald 2 Flaschen Bier hinein. Das muss auch sein, weil die Mischung 250 ml Met - 500 ml Bier, einen sonst aus den Socken hebt und den nächsten Tag vernichtet.

das liebe Internet

Nachdem mein lieber Provider und ich es geschafft haben nach zig Tagen wieder meinen Anschluss zum laufen zu bringen, bin ich wieder hier. Da ich mich für die fortlaufende 2 Tage Woche entschieden habe, fange ich erst nächsten Donnerstag wieder für 2 Tage mit der Buckelei an, bevor ich ins Wochenende starte.