Mittwoch, Oktober 31, 2007

Bublath und die Ufos

Da sitze ich während der gestrigen Nachtschicht gemütlich vor dem Fernseher und zappe durch die Programme, da bleibt mein Blick bei Nina Hagen hängen, die gerade Gast bei "Menschen bei Maischberger" ist.
"Da guckste mal rein" denk ich, "kommt ja sonst nix und die Hagen ist lustig".

Gerade faselt sie etwas von Blutaustausch, wodrum geht es denn überhaupt. Ah, da die Einblendung "Ufos, Engel und Ausserirdische". klingt gut.

Gäste: Nina Hagen, Joachim Bublath, Sabrina Fox - so eine durchgepeitsche Engelstante, die die ganze Zeit geggrinst hat, als wäre sie schwer drauf - Ufologe Johannes von Buttlar - kenn man wohl nur in Ufo-Kreisen - und Psychologe Walter von Lucadou, der eine Beratungsstelle für Menschen leitet, die mit Übernatürlichem konfrontiert wurden.

Nicht schlecht. Ich hab selten gesehen, dass im deutschen Fernsehen in so kurzer Zeit, soviel Mist erzählt wurde. Bublath teilt meine Meinung, verdreht die Augen, lümmelt im Sessel.

Es geht um die Erscheinungsformen. Sabbel Fox: "das könnten Engel sein", so ein Ufo-Fritz:"oder Ausserirdische, die nicht mit Raumschiffen, sondern über eine Paralell-Dimension gekommen sind"

Nina Hagen brüllt dazwischen "oder satanisches Blendwerk!"

Bublath steht in bester Eva Brau...äh Herman - Manier auf und geht. Ich liege vor lachen auf dem Boden.
Hagen ruft ihm Obszönitäten hinterher.

Kommentar Maischberger:"Nina, ich glaube in deinem Kopf geht viel durcheinander!"

Samstag, Oktober 27, 2007

Operation Putzteufel

Jetzt sind die Blödmannsgehilfen von Bauarbeitern endlich weg, wobei ich noch ein paar Beanstandungen, wie zB die fehlenden Fugen in der Küche, der Pfusch am Laminat, meine kaputte Nachtischlampe (die war erst 12-13 Jahre alt) usw. hab.
Aber mit 2 Tagen Verzug, waren sie weg.
Nun hiess es, sich wieder aus dem Status des Höhlenmenschen zurück ins normale Leben zu putzen.
Das hab ich direkt angefangen, nachdem ich Freitagmorgens nach der N8schicht von penetranten Bohrgeräuschen aus der Nachbarwohnung, sanft geweckt wurde.
Mit meiner patentierten: "ich - putz - an - drei - stellen - gleichzeitig - schaffe - saubere - teilabschnitte - und - tue - da - saubere - sachen - hin - um den - gewonnenen - raum - dann - zu - putzen - und - wieder - mit - geputzten - sachen - voll - zustellen" - Technik, hatte ich dann nach 6 Stunden Schlaf- und Wohnzimmer fertig und den Küchenboden gewischt.
Da fällt mir gerade ein, ich hab Donnerstag das obige gemacht und Freitag den Rest.

Auf jedsten hab ich dann Möbelrücken im Wohnzimmer gespielt und sämtliche Varianten ausprobiert, bis der Typ unter mir kam und meinte, es reicht jetzt langsam. Aber ich bin ganz zufrieden. Es gefällt mir sogar besser als vorher.
Aber es war schon eine mords Sauerei. Das müssen mehrere Kilo Staub gewesen sein, die ich weggeputzt, gesaugt und Gewischt habe. Zuerst wurde der Schutt in einem Abschnitt zusammen gekehrt und aus dem Fenster entsorgt (sowie sämtlicher Müll, den die zurück gelassen haben), dann gesaugt und danach gewischt.
5 Putzlappen mussten ihr junges Leben im heroischen Kampf gegen den Dreck lassen. Ihnen zum Gedenken, hab ich die Küchenuhr nicht vom Staub befreit. Hasta la vitoria siempre! war ihr Motto, mit dem sie furchtlos in jede verborgene Ecke sprangen.
Jetzt ist es wieder sauber.

Ich hab mir vorhin bei ReWe einen Adventskalender gekäuft und den direkt in der Küche aufgehangen.


Sonntag, Oktober 21, 2007

Und der Himmel brannte

Pfui war das hässlich gestern bei Heaven shall burn. Ein Wunder, dass da keiner tot geschlagen wurde. Ich hab aber ein blaues Auge und einmal hat mich einer mit einem Schlag auf den Hinterkopf kurz ausgeknockt.

Aber der Reihe nach. Donnerstagmorgen bin ich mit den Kollegen Lütz und Uhlenbruck nach Bad Bergzabern gerollt. Da war ja die Polizeimeisterschaft im Crosslauf. Ich war zum laufen da, die anderen beiden kamen mit, um sich da die Köpfe voll zu machen. Damit auch die ganze Prominenz in der Pfalz versammelt ist.
Wie gewohnt bei Wettkämpfen kam ich zu spät und es wurde wieder knapp.
Der Lauf an sich war eine 24 km lange Tortur. Ich hatte von Beginn an Seitenstiche und die gingen auch nicht weg. Das Tempo war auch brutal. Der Kilometerschnitt lag so bei etwa 4:10 minuten/km wobei es am Anfang noch schneller war. Die ersten 3 km waren in 11 irgendwas vorbei. Also Hölle.
Am Ende war ich wieder nur 2. so langsam hab ich Siegansprüche da. Ich hab auch einen tollen Pokal im Hitlerjugendstil bekommen. Ich glaub, den versteck ich auf dem Klo. Falls ich mal CSU - Vorsitzender werde, stell ich mir den auf den auf Schreibtisch.

Nach dem Läufchen haben wir dann losgelegt. Zuerst den Kühlschrank vom Kollegen S. geplündert und danach uns an den 5.0 Büchsen vom Kollegen Pressie vergriffen. Dann waren wir in Landau schön essen. Da wurden aber im vollen Kopf die Essen vertauscht. Der Unterschied zwischen einem Schnitzel mit Rahmsauce und einem mit Sauce Hollondaise (wie schreibt man das eigentlich?) ist nach 5 Bier nicht so einfach zu entdecken.
Danach waren wir wieder auf der Aftershow - Party in Bergzabern. Nur noch ein Schatten ihrer selbst, wenn man mit 2004 und 05 vergleicht. Die Veranstaltung stirbt so langsam, leider.
Aber wir haben trotzdem gepöllt. Ich sass die meiste Zeit mit Dünnschiss auf dem Pott, Press hat die halbe Abteilung zu gekotzt, der schöne Börger war schön und der Typ, von dem ich mal rum erzählt habe, er wäre mit einer Prostituierten zusammen, obwolh die in wirklichkeit Go-Go-Tänzerin ist, hat mich wieder nicht bekommen...es war ein gelungener Abend. Schade nur, dass sich manche Leute rar gemacht haben.

Auf der Rückfahrt am nächsten Tag standen wir im Stau, wie fast nie in den 2 Jahren BZA. Kollege U. ist sabbernd auf der Rückbank eingeschlafen und wurde durch eine MMS mit einem Foto von sich beim Sabbern wieder geweckt.
An dem Tag hatten 2 LKW Fahrer einfach Pech. Innerhalb von 500m sind die in entgegengesetzter Richtung durch die Leitplanke gerauscht. Da war die 61 natürlich erstmal dicht.
Als ich dann um 4 rum heim kam, und mich auf mein trautes Heim freute, wurde ich von einem singenden polnischen Bauarbeiter empfangen, der fröhlich streichend auf einer Leiter stand. Da hab ich quasi erstmal auf dem Absatz kehrt gemacht und bin einkaufen gefahren. Als der dann immer noch da war, hab ich ihn raus geworfen. Blödmannsgehilfe.
Da häng ich extra einen, in einfachem deutsch gehaltenenen, Zettel an die Tür "Samstags nix Arbeit" und die Burschen klingeln mich trotzdem raus. Da werde ich morgen mal mit der Bauleitung reden. Wobei der auchnichtmal einen gelben Helm hat.

Durch den Crosslauf hab ich einen Muskelkater wie mein Lebtag noch nicht. Freitag konnte nur 30 Grad nach vorne gebeugt und mit 2 steifen Beinen laufen. Die Nacht auf dem 100 Euro-Klappsofa, hats natürlich auch nicht besser gemacht.

Samstagabend hab ich mich dann mit dem Paulo am Bonner Loch getroffen. Da sitzt das langhaarige Elend echt mittendrin mit einer Pulle Bier. Mit dem Zug nach Köln gerockt und da ins Underground. Da war dann DER Typ mit den Haaren. Üble Rastas zu 2 Knödeln rechts und links am Kopf gebündelt. Als er dann mal beim kickern fragte, was wir denn studieren würden, kam zurück "Moraltheologie" und ich und Paule haben ihn mit einem Schwung philospohischen Geschwatze gefüllt.
Danach ging das Konzi los. Wüst. Sowas hab ich noch nicht erlebt. Die Leute haben aufeinander eingeschlagen, bei der Wall of Death hab ich mich von 2 Typen anheben lassen und die andere Seite in meine Füsse rennen lassen, beim Circel Pit bin ich in die Umstehenden geschleudert worden, einer hat mich mit einem Schlag auf den Hinterkopf kurz ausgeknockt und ich hab ein blaues Auge und das andere ist leicht angeschwollen.
Aber es war geil.
Danach waren wir noch in Bonn in der Klangstation, da war ich aber so zu, dass ich dann die 14 km quer durch Bonn heim gelatscht bin. Das nahm gar kein Ende. Ich hab aber einen Bagger gefunden, der nicht abgeschlossen war und mich rein gesetzt und Baggerfahrer gespielt.


da mal mein toller Pokal und von der Gewerkschaft ist er auch noch gespendet, wie eine Plakette am Hinterteil verrät.

das ist der Bagger, der nicht abgeschlossen war. Interessant ist, dass man die Hebel auch mit Pedalen bedienen kann und dann die Hände frei hat, um den Joystick zu bedienen.
Das unterste ist das Klo im Underground. Ob die da jetzt Eiswürfel us Stil-Gründen oder weil was putt ist, rein getan haben, erschliesst sich nicht. Interessant war aber die Technik. Der P! hat sich immer auf einen Würfel konzentriert und den geschmpolzen, während ich einen gesamtheitlichen Ansatz gewählt habe.


Mittwoch, Oktober 17, 2007

vie bohème

mittlerweile hab ich es mir angewöhnt, morgens zu Fuss in die Innenstadt zu gehen. Das schlägt erstaunlich viel Zeit tot. Ausserdem ist mein Rad platt und steht bei Götz im Flur.
Heute war ich wieder an der Uni und hab mich im Fachbereich Komperatistik herum gedrückt. Die Romanisten machen ja noch eine Woche mehr Urlaub. An irgendeiner obskuren politischen Unterschriftenaktion hab ich mich auch beteilligt. Allerdings unter falschem Namen. Sollte mal einer von euch Post kriegen....

Heute war im Starbucks mein Stammtisch besetzt, so dass ich draussen sitzen musste. Toll ne. Um meinen intellektuellen Anspruch zu unterstreichn, lese ich jetzt "Die Zeit" das ist zwar schwerere Kost, als der General Anzeiger und hat auch keinen Lokalteikl, sieht aber besser aus, wenn man regelmässig da sitzt.

Zurück bin ich durch die Altstadt gegangen. Ich kenn die ja sonst nur von Kneipentouren im Dunkeln. Am Tag sieht es da etwas ansders aus: alles kleinere Altbauten und Kopfsteinpflaster. Hier wohnen Ausländer und Linke. Schon morgens sitzen rastabezopfte Zecken im Cafe Pawlow und diskutieren über die Überwindung des Kapitalismus oder lesen in Schmutz- und Trutzschriften wie der roten Fahne aufrührerische Texte.
An den Wänden steht "Jetzt noch Hogefeld frei", "Macht kaputt, was euch kaputt macht" und "Genua ist überall".
Dazu gesellen sich langbärtige Kaftanträger, die von einem Call-Shop in den nächsten rennen. Schwarze Mercedese, deren Scheiben entweder getönt oder heruntergelassen sind - oder beides - und aus denen arabisches Gedudel in voller Lautstärke dröhnt, beladen mit testosteron gefüllten Jungyouffen, rollen im Schrittempo durch die Strassen und jeder wird mit wilden Blicken bedacht.
Fehl am Platz ist hier nur die Burschenschaft Rheno Germania. Da wurde wohl letzte Nacht mit Farbbeuteln bedacht und unmissverständlich an die Fassade geschmiert, man solle sich verpissen.

Und schon bin ich wieder aus dem Viertel raus, kaufe mir ein Eis an der Ecke und gehe nach hause

Sonntag, Oktober 14, 2007

Nahtoderfahrung auf dem Gerüst

Da wollte ich gestern Nachmittag noch schnell laufen gehen. Wie blich nehme ich dafür einen "redizierten" Schlüsselbund, damit man halt nicht den gnazen klumpatsch mit sich herum trägt.
Ich raus und ziehe die Wohnungstür zu "NEIN!" Den 2. Schlüssel hast du doch dem Typen von der Bauleitung gegeben.
Also zum Hausmeister: "ne, hab keinen Schlüssel. Aber wenn ein Fenster offen steht, können Sie es ja mal über das Gerüst versuchen."
Da rechnete sich wieder die Zwangsräumund meiner Karnickelnachbarn. Von denen hatte er nämlich den Schlüssel. Ich war sogar so vorrausschauend, dass ich ein Fenster offen gelassen hab. Dummerweise steht das Gerüst wegen den Balkonträgern, so etwa 50 cm vom Haus weg. Das Rausklettern war schon ein Abenteuer und für den Hausmeister eine Nervenprobe. Das Reinklettern gestaltete sich aber noch schwieriger, da das Gerüst auch nochmal 20-30 cm unter der Horizontalen des Wohnung liegt (Hä???). Ich mich da rumgehangengeld, um mit den Füssen zuerst da rein zu steigen. Ein Blick in den 15 m tiefen Spalt hat mir aber gesagt, dass das nicht gut ist, wenn ich nach hinten über kippe. Also ein Hechtsprung mit dem Kopf zuerst durchs Fenster. Dabei noch die Schienbeine übelst am Fensterbrett ramponiert. Aber ich war drin.

Zu Hawaii: der wo gewonnen hat, war gerade der, der nicht gewinnen sollte. Faris ist wegen Scheisserei gar nicht erst angetreten und Nominator hatte auch den Schiss und nach 80 km auf dem Rad hat er das Handtuch geworfen. Also eher ein langweilliges Rennen im Vergleich mit den Vorjahren. Einzig die deutschen B-Pros haben sich auf den Plätzen 10-20 ganz gut gesammelt.

Ich bin übrigens gerade aufgestanden und muss gleich wieder los. 12 - Stunden - Schichten sind komisch. Man löst den ab, der einen noch kurz vorher abgelöst hat. und mit allem drum und dran kommt man auf vllt 9 Stunden tatsächlich frei.

Samstag, Oktober 13, 2007

Kabelflicken auf idiotisch

gerade hat der Baudepp, der mich so lange mit Klingelterror versorgt hat, bis ich aufgemacht habe, ein Kabel zerbohrt.
Und wie flickt er es?


ich vermute mal stark, dass auf den Nägel die Spannung so frei drauf liegt, trau mich aber nicht, dass mal zu testen.
Wäre ich 2 m gross und würde Buffalos tragen, hätte ich Angst

Hawaii und Bahnstreik

Es ist mal wieder soweit. Der Ironman Hawaii steht bevor. Nämlich morgen Nacht. Ich kann den zwar nicht wie die beiden letzten Jahre mit Bier vor dem Livestream verbringen, weil ich Nachtschicht hab, aber das ZDF hat ein Einsehen mit mir und überträgt das erstemal Live von 0:15 bis morgens um halb 6. Da wird die Nacht nicht lang. Ich nehme den Laptop und DVBT - USB mit, damit ich auch auf alle Fälle gucken kann. Wir sind zu dritt, haben aber nur 2 Fernseher.
Tipps auf den Sieger kann ich nicht geben. Stadler und Faris haben dieses Jahr nicht viel gezeigt. Normann ist (wie immer) in Frankfurt nicht ins Ziel gekommen und der Wüstenprinz war nur 6.
Aber andere Kracher sind auch am Start. Ich hoff nur mal nicht, dass der blöder Macca gewinnt. Nur eine grosse Fresse.

Nach 2 Schichten stell ich mir die Frage, ob das wirklich so eine gute Idee war. Das Jahr könnte lang werden. Mit meinen 26 Jahren ziehe ich da Altersschnitt massiv nach unten. Davor war ich einer der Lebensalten.

Heute waren die Trockenbauer in meiner Bude. Trocken steht dafür wohl für Staub. Ich war kaum im Treppenhaus, da hab ich es schon gespürt. Hier liegt er in der Luft.

Heute morgen haben mich wieder die Bauarbeiter um 8 aus der Wohnung geworfen und ich mich wieder in der Bonner Innenstadt herum getrieben. Weils die ganze Zeit im Radio kam, war ich mal am Hauptbahnhof, um mir das Streikspektakel anzusehen. War aber nüscht. Der Bahnhof war einfach nur tot. Da waren nur die, denen echt keine andere Option als Bahnfahren blieb.
Da war ich mit meinen Backwerk-Brötchen falsch (wo es noch Ärger gab, weil ich mich bei den belegten Welchen selbst bedient hab, weil die hippe Verkäuferin mich ignoriert hat und die es uncool fand die durcheinander geratenen Eibrötchen wieder mit Eischeiben zu sortieren, nachdem ich die Klappe bedient hab)
Danach war ich in der Uni. Aussen hui, innen pfui: 60iger Linoleum-Mief in den Gängen. Fast wie im Krankenhaus. Nachdem ich in ein paar leere Hörsäale reingeguckt hatte, fiel mir ein, dass das Semester ja erst Montag los geht.
Montag bis Mittwoch hab ich frei und die Handwerker im Haus, da gibts noch Möglichkeiten.
Drum bin ich wieder mit einem GA ins Starbucks an "meinen" Platz. Diesmal konnte ich richtig bestellen und im Ally McBeal - Ambiente meinem bohemen Leben frönen (Obdachloser mit Stil!?). Als wenn ich schon ewig hier "cool" wäre. Sollte ich mal durch Stammkundentum hier einen Gutschein bekommen, gehört er Angie aus dem W-Tal.

Danach war ich wieder schwimmen, bin nach Augustin gefahren, hab da Intervall-Training auf der Laufbahn gemacht und dann wars endlich soweit, dass ich arbeiten durfte.

Als ich vorhin heim kam, hatten mir die Trockenbauer ein Stück Gipsplatte hingelegt. Ich dachte, ich hätte am WE meine Ruhe:

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Donnerstag, Oktober 11, 2007

Neues von der Front und halbtags obdachlos

Heute morgen wurde ich um 7 durch lautes polnisches Geschnatter aus dem Treppenhaus geweckt. Dann schlugen die Burschen wohl auf einen Heizkörper o.ä. ein.
Um 8 wurde bei mir geklingelt und die Arbeiten fingen an. Alle Fenster raus, Die Wohnzimmerfassade raus, altes Küchenfenster zu, neues Küchenfenster rein.
Ich bin um kurz nach 8 geflohen. In die Bonner Innenstadt. Ich wollte ja eh noch die Karten für das Heaven shall burn-Konzi holen.
Alles noch zu...
Ich also nutzlos rumgelaufen. Dem Jazzorchester vorm Karstadt zugehört (da war echt eins, das fast nur mich gespielt hat) und schliesslich mit General Anzeiger unterm Arm im Starbucks eingekehrt. Da sassen schon lauter hippe Dauerpraktikanten.
Ich hab mir mangels Star Bucks - Kenntnissen einfach einen normalen Kaffee bestellt. Das war ein gefühlter halber Liter. Da ich nix zu tun hatte und die Zeit bis ich arbeiten gehen durfte (!) rumkriegen musste, hab ich den auch ganz unhip nicht "to go" - wie die Ische hinterm Tresen fragte - sondern schnöde in der Tasse genommen.
Nach dem GA und leicht zitternd vom Koffeein, hab ich die Karten geholt, gesehen, dass der TSi sich ein Ticket wegen nichtzahlen der Parkgebühren eingefangen hat - dafür kriegt er weniger Benzin - und bin zum Vereinsbad gefahren.
Da hab ich noch eine ausführliche Schwimmung gebaut und bin dann zur Arbeit.

Als ich dann zuhause war, hab ich das ganze Elend gesehen. Alles in meiner Bude ist mit einer weissen Staubschicht überzogen. Die Abdeckung hätte man sich sparen können. Bzw. die Idioten haben sie teilweise wieder entfernt. Den Kühlschrank haben die Bongos in die Mitte der Küche geräumt. Die kann ich gar nicht mehr benutzen. Kann mir wer verraten, was ich essen soll? Und ich könnte schwören in meinem Bockwürstchenglas waren gestern abend noch 3 drin. Gerade wars nur noch eins.
Ich könnte so kotzen. Mein Freund Mark Medlock würde jetzt ganz andere Wörter benutzen. Ich glaub, ich mach übernächste Woche eine Putzparty bei mir.




Mittwoch, Oktober 10, 2007

Den letzten Schuss

haben Typen vom Bau wohl nicht gehört. Als ich gerade in meine Wohnung gekommen bin, dachte ich, mich trifft der Schlag.
Gestern hab ich extra noch einen von der Bauleitung kommen lassen, damit er mir sagt, wie ich Möbel verrücken soll. Hab dann abends sogar noch mehr zusammen geräumt.
Und was machen die Deppen heute? Werfen alles übereinander, stapeln fröhlich....
Die haben wohl vergessen, dass ich noch irgendwo schlafen, essen und vllt auch sitzen muss.
Hab jetzt etwas zurück gebaut. Das können die morgen nochmal machen. Meine schöne Nachttischlampe haben die Bauern auch zerdeppert und das Rollo aus dem Schlafzimmer, ist jetzt auch für den Sperrmüll.
Hier mal ein paar Eindrücke





Mittwoch, Oktober 03, 2007

Das noch

ich freu mich ja seit gestern über meinen neuen Wonzimmertisch. Das wollte ich nicht vorenthalten.
Nachdem ich mich beim Porta in Bornheim verlaufen hatte, weils so riesig ist. Und auch nicht berei war 500 Euro für einen Tisch zu zahlen,war ich dann nebenan beim Boss. Da sind die Preise schon humaner.
Ich hab mich da in ein vollkommend sinnloses Stück Möbel von Sitzkissen verliebt und am Schluss hat der Geiz gesiegt. Wie ich mich kenne, komm ich aber zurück.
Aber hier mal ein bild von meinem neuen Stück Wohnzimmer, das ich Montagabend vor dem Fernseher und 3 Flaschen Bier und Verzweiflung zusammengebaut habe.

its Tool time

Gum mbleth

und plötzlich waren alle da....

Aber von Anfang an. Wo hatten wir überhaupt aufgehört?

Ja, am Flughafen. Da gabs nichts besonderes mehr, ausser das mir eine Oma rotzevoll vor der Box umgefallen ist. Ich sass da schön drin und auf einmal macht es davor *RUMS*. Ich denke mir mal wieder nix dabei. Ok, halt mal wieder ein Kind umgekippt. Aber warum laufen da die 2 Rentner hin. Gehste doch mal lieber die 2 m weiter gucken.
Liegt da eine so 75-80 jährige Oma und versucht aufzustehen. Ich natürlich die aufgehoben und gefragt, ob sie einen Arzt brauch. "Ne,ne, das ist der Kreislauf, das kommt ab und zu vor" Alles klar, Kreislauf hab ich auch immer, wenn ich zuviel mit dem Smu unterwegs war.
Also ich Omi Huber (ich nenn sie jetzt einfach mal so) untergehakt, ihren Trolley gepackt und hinten zum Flieger gebracht. Da hab ich die Kreislaufsache noch geglaubt.
2 Minuten später sagt mir ein Kollege "boah, die war ja voll wie 3 Russen, hoffentlich nehmen die die im Flieger überhaupt mit, sonst gibts Ärger"
Muss ich mir Gedanken machen, weil ich nicht gerochen hab, dass die eine Fackel bis nach Meppen hatte?

Sonst gabs nix neues, ausser das ich ab morgen die neue Stelle hab. Anfangen muss ich aber erst am 9. bleibt mir also so quasi eine Woche Urlaub.

Gestern war ich zuerst beim Gölle. Da waren die Gebrüder Pfeiffer, Hannah und die spröde Freundin vom Gölle versammelt.
So um halb 1 wurde dann in das Gum, das Sovjetlokal, verlegt. Da musste gleich billiges tschechisches Bier bestellt werden.
Auf einmal hör ich hinter mir die Stimme des P!, also des original (engl. Aussprache) P!

Zitat aus seiner Biographie:

"Rheinbach war im Winter 2002 krass, doch Poeschi war krasser. Ein Härtner bei dem, wenn er über den Deinzer ging, selbst Leute wie der Hen die Strassenseite wechselten, wenn sie keine Lust auf Streit hatten. Poeschi war immer bereit:"was guckscht du Alldaa, auf Fresse? Kom her Allda!" Der P! war da und die Welt sollte es wissen.
Nach seinem Ausstieg aus der Kölner Hool-Szene war er wieder nach Rheinbach gezogen und bewohnte am Sürsterweg ein Kellerloch. Dort ging übelstes Gesindel ein und aus. Inge, Schniggels, Bobis, Muekckes und Steff, um nur einige Namen zu nennen. Leute denen alles egal war, Leute die schon Mittags stark angetrunken auf dem Bürgersteig herumstanden und Kopfnüsse verteilten. Leute die nichts mehr zu verlieren hatten.Im Irish Pub trank Poeschi zu dieser Zeit umsonst, als Gegenleistung liess er Mobiliar und Gäste zufrieden"

Ja, so wars und den Schnigg und Inge und noch irgendwen hatte er auch mitgebracht und auf einmal gings dann richtig los. Das Tschechenbier wurde fast schon im dutzend bestellt. Sehr lustiger Abend dre leider auch mal vorbei ging.
Zum Ausklang war ich mit dem Gölle noch in der Taxifahrerkneipe.
Später wurde noch mit 2 Unbekannten auf der Strasse vor dem GUM ausführlich der Taxifahrer-Gruss geübt, der sehr komplex ist und ständiger Übung bedarf.

Das wars mal wieder. Im Forum sind die Anmeldungen für das Gilden-Treffen in Paderborn freigeschaltet.